Kurz vor dem ursprünglich geplanten Support-Ende von Windows 10 stehen wir vor einem enormen Berg an Arbeit. Da stellt sich schon die Frage: Hieß es nicht mal von Microsoft, Windows 10 wäre das „letzte“ Windows? Diese Aussage ist schlecht gealtert, und das spüren wir jetzt in der täglichen Praxis.
Der Umstieg kostet uns deutlich mehr Zeit als geplant. Es ist eben kein einfacher Klick: Bei vielen PCs müssen wir erst Hardwarekomponenten wie CPU oder GPU tauschen, damit sie überhaupt kompatibel sind. Selbst wenn die Hardware passt, quittiert das System das Update trotz umfangreicher Vorbereitungen wie BIOS- und Treiber-Updates in 8 von 10 Fällen erst einmal mit Fehlermeldungen. Wir verbringen derzeit einen Großteil unserer Zeit damit, diese Fehler manuell abzufangen. Der Aufwand ist für uns und die Kunden nervig, aber für einen sicheren Betrieb leider notwendig, da Microsoft nun doch die nächste Generation erzwingt.
